Saskia Mertens
 

Saskia Mertens

Saskia Mertens

Dipl. Restauratorin für Gemälde und gefasste Skulpturen

Meine Begeisterung für Kunst hat in mir früh den Wunsch geweckt, Kunstwerke zu erhalten, zu untersuchen und zu restaurieren. Ich schätze mich glücklich, meine Leidenschaft mit dem Beruf der Restauratorin vereinen zu können.

Telefon: 07071 / 9 466 766
Mobil: 0173 / 5 74 66 57
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Selbständige Tätigkeiten

Selbständige Tätigkeiten
2013 Bezug eines eigenen Ateliers in Tübingen
U.a. Restaurierung eines Holztafelgemäldes „Hl. Antonius aus Padua" aus St. Urban in Ebenweiler“
2012 Mitarbeit bei der Restaurierung eines Altarblattes aus der Klosterkirche St. Stephanus in Riedlingen, betreut vom Landesamt für Denkmalpflege
2010 Mitarbeit bei größeren Projekten in der Denkmalpflege: Kath. Kirche Hl. Kreuz in Bonlanden und Kath. Spitalkirche in Wangen.
2006, 2009 Arbeitsgemeinschaften in der Denkmalpflege: Kloster und Schloss Bebenhausen.
2007 Mitarbeit bei der Betreuung und Protokollierung der Leihgaben der Guggenheim-Ausstellung, sowie Aufbau und Ausstellungsorganisation der Ausstellung „Kunststudenten 2007“ in der Bundeskunsthalle Bonn.
seit 2003 Werkstattgemeinschaft mit Bettina von Gilsa, Diplom-Restauratorin in Tübingen. Dort u.a. Restaurierung zweier Gemälde von James Rizzi (1971, 1972) mit erheblichem Wasserschaden und Vernähung etlicher Risse im Baumwollträger. Konservierung und Pflege von 12 Gemälden, sowie eines Kruzifixus im Schloß und in der Klosterkirche Bebenhausen.
2002 Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit als Restauratorin. Zusammenarbeit im Atelier mit Alexandra Gräfin von Schwerin, Restauratorin in Rottenburg. Restaurierung von drei Skulpturen, sowie eines Gemäldes von Luise Deicher (1925) für das Museum Waiblingen. Konservierung eines Palmsonntagsesels, um 1500, aus der Friedhofskapelle in Hirschau.
2000–01 Restaurierung des gotischen Altarkruzifixes aus der Evangelischen Gemeinde St. Cyriakus in Bönnigheim (Diplomthema) in der Restaurierungswerkstatt von Frau Diplom-Restauratorin Bettina von Gilsa in Tübingen, betreut vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg.

Studien

Studien
2000–02 Studium der Kunstgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
1995–2000 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Baden-Württemberg) im Studiengang „Restaurierung und Technologie von Gemälden und gefassten Skulpturen“. Diplomarbeit bei Prof. K.-W. Bachmann und Diplom-Restaurator Peter Vogel zum Thema „Das gotische Altarkruzifix aus der Ev. Gemeinde St. Cyriakus in Bönnigheim“ (um 1480).
1995 Besuch der „Infrared-Reflectography Masterclass“ in DenHaag (Niederlande) unter der Leitung von Prof. Molly Faries und Prof. J.R.J. van Asperen de Buer.
1991–92 Institut für Design, Haus Aussel, Rheda-Wiedenbrück (NRW)

Praktika

Praktika
1997–98 Praktikum in der Restaurierungswerkstatt des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg in Stuttgart unter der Leitung von Herrn Oberkonservator Helmut F. Reichwald und Herrn Restaurator Jochen Ansel. Freilegung und Restaurierung eines Taufbeckenaufsatzes mit figürlicher Darstellung aus der Gemeinde St. Bartholomäus in Hödingen-Überlingen.
1996 Praktikum bei Frau Heike Pfund, Diplom-Restauratorin, im Kloster Bebenhausen bei Tübingen (Baden-Württemberg). Festigung und Teilfreilegung der Wand- und Deckenmalereien aus der Renaissance im Schreibturm des Klosters.
1996 Praktikum bei Frau Ariane Paetzold, Diplom-Restauratorin in Oberursel/Bad Homburg (Hessen). Restaurierung von 12 Möbeln aus Schloß Wilhelmshöhe, Kassel, im Besitz der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.
1995 Praktikum im Restaurierungszentrum der Stadt Düsseldorf (NRW), unter der Leitung von Frau Dr. Cornelia Weyer. U.a. Restaurierung eines Gemäldes von Gert Wollheim, „Die Siegerin“ (1924, Inv.-Nr.0.1985.12) und Friedrich Wilhelm von Schadow, „Die Kinder des Künstlers“ (1830, Inv.Nr. M1977-1).
1993–95 Praktikum in der Gemälderestaurierungswerkstatt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Sachsen), Galerie Alte und Neue Meister, unter der Leitung von Herrn Gerhard Rüger (Chefrestaurator) und Frau Diplom-Restauratorin Marlies Giebe. Restaurierung eines Gemäldes von Eberhard Göschel (1972, Gal.Nr.1/72b), eines Damenportraits aus dem 19. Jhd. (Gal.Nr.MO1109), sowie eines Stillebens (18.Jhd., Inv.Nr. MO488) und eines Gemäldes „Liebespaar“ (Mitte 18. Jhd., Gal.Nr.MO1034). Unter anderem Teilnahme an den technologischen Beobachtungen zum „Vermeer Research Project“. Ausstellungsbetreuung zu Ausstellungen Karl Otto Götz (*1914), A.R.Penck (*1939) und Eberhard Göschel (*1943) im Albertinum. Anfertigung einer Kopie in historischer Maltechnik nach einem Stilleben von Jan Weenix (1640-1719, Inv.-Nr. 3145).
1992–93 Praktikum bei einem freiberuflichen Restaurator, Herrn E. Buff in Sigmaringen (Baden-Württemberg), spezialisiert auf dem Gebiet der Kirchenrestaurierung. Restaurierungen u.a. eines barocken Kruzifixes, einer Skulpturengruppe „Hl. Anna Selbdritt“ (Anf. 16. Jhd.) und eines Altargemäldes „Die Anbetung der Hll. Drei Könige“ (1733).